Tooltime! Nützliche Onlinehelferlein



Unsere Software und Tools haben sich in den letzten beiden Jahren massiv verändert. Durch immer bessere und dank UMTS inzwischen auch ständig verfügbare Internetverbindungen machen Anwendungen im Browser endlich Spaß und Sinn. Kombiniert mit der Tatsache, dass man diese Tools von prinzipiell jedem ans Netz angeschlossenen Rechner nutzen kann, gibt es inzwischen einige Angebote, die ich täglich für meine Arbeit verwende.


Dropbox ist unter den hier vorgestellten Anwendungen mein absoluter Favorit und definitv nicht mehr wegzudenken. Wer sich bei dropbox.com online registriert bekommt vom Start weg 2GB Speicher, für zahlende Kunden lässt sich das auf bis zu 100GB erweitern. Nach Installation des kleinen Dropbox-Clients synchronisiert Dropbox alle Inhalte eines bei der Installation festgelegten Ordners mit dem Onlinespeicher. Daraus ergeben sich drei wesentliche Vorteile:

  • Man hat seine Daten auch bei Rechnercrash automatisch gesichert. Dropbox legt zudem 60 Tage kostenfreies Backup aller Daten (auch gelöschte Versionen) an.
  • Man kann seine Daten jederzeit via Webaccess nutzen, von jedem PC und sogar auf dem iPhone.
  • Installiert man den Dropbox Client auf einem weiteren Rechner, synchronisieren sich die Daten automatisch, man hat auf jedem Rechner den gleichen, aktuellen Datenstand.

Ich verwende Dropbox für alle meine Projektdaten. HTML und CSS kann ich so zum Beispiel sehr einfach und schnell auf meinem zweiten Windows-Rechner im IE testen und den obligatorischen USB-Stick verwende ich ebenfalls kaum noch.


Das Tool mite ist das bisher eleganteste und in Sachen User-Experience beste Zeiterfassungstool, das ich je getestet habe. Nach der ersten Registrierung auf mite.yo.lk kann man zunächst 30 Tage lang kostenlos testen, danach werden pro Monat pro Nutzer 5 € fällig.
Vom Ablauf her lässt sich mite schnell und logisch verwenden. Man legt zuerst einen Kunden an, dann ein Projekt, das man einem Kunden zuweist. Zudem kann man einzelne Leistungen und unterschiedliche Stundensätze für jede Leistung anlegen. Um eine Arbeitszeit zu erfassen kann man den entsprechenden Wert entweder manuell eingeben, oder aber eine Stoppuhr mitlaufen lassen.

Grandios an mite sind die ausführlichen Statistiken. So kann ich mit wenigen Klicks feststellen, wie viel meiner Arbeitszeit wirklich abrechenbar ist, um wie viel ich bei manchen Projekten das Budget überzogen habe oder mit welcher Art an Arbeit ich meine meiste Zeit verbringe. Zudem lässt sich jede Statistik auch per Excel-Export oder gesondertem Webzugang dem Kunden oder Kollegen zeigen. Im ein oder anderen Fall sehr sinnvoll, um dem Zahler zu demonstrieren, wohin sein Geld fließt.


Dank der inzwischen weit verbreiteten CSS3 Unterstützung lassen sich Fonts auch vermehrt im Web nutzen. Größtes Problem an der Sache: Man braucht für den IE die Fontfiles als .eot Dateiformat. Während die meisten Fontconverter entweder teuer oder Windows-Software sind, erledigt der onlinefontconverter.com nahezu alle Konvertierungen schnell und problemlos. Obwohl es theoretisch von jedem Format in jedes Zielformat funktioniert, gibt es im Netz einige Berichte von Fonts, bei denen die Umwandlung nicht fehlerfrei funktioniert hat. Mit persönlich ist solch ein Fall allerdings noch nicht aufgefallen. Natürlich gibt es auch beim Font-Einsatz bestimmte Copyright-Einschränkungen zu beachten, diese solltest du also in jedem Fall vorher klären.

Habt ihr weitere empfehlenswerte Online-Tools mit denen ihr arbeitet?



2 Kommentare

(Ich will schreiben!)

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